Pressetexte


 

„Summer-lite“ in GALERIE H22 in Wiesbaden

 

GALERIE H22 lädt ein zur Vernissage der Ausstellung „Summer-lite“

am Freitag, den 10. August um 19:00 Uhr in der Herderstraße 22 in Wiesbaden.

 

Malerei, Fotografie und Skulptur

 

Die neueste Ausstellung „Summer-lite“ steht ganz im Zeichen des Sommers. Schwere Ölbilder wird man hier vergeblich suchen, denn die Künstler feiern diesmal ästhetisch die Leichtigkeit des Seins.

Gastkünstlerin der Ausstellung ist Angela Cremer. Sie zeigt ungegenständliche Arbeiten aus ihrer Werkreihe „Flächenstudien“. Sie arbeitet dabei in einer seltenen Technik mit Kalkmarmorputz und Pigmenten, wobei die Oberfläche geseift und gewachst wird. Diese Arbeiten tragen größtenteils Titel aus dem Bereich der Musik wie "Cluster" oder "Rhythmus". 

Hinzu kommen Wolfgang Blankes flockig, leichte  Gemälde von sommerlichen Impressionen, Peter Bernhards großformatige, expressive Acrylgemälde, die zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit angesiedelt sind, sowie die ungegenständlichen Arbeiten von Amador Vallina.

Ergänzt wird die Ausstellung durch Fotografien von Reinhard Berg.


 MENAGERIE

Reinhard Berg, Peter Bernhard, Wolfgang Blanke, Susan Geel, Amador Vallina

18. Mai bis 23. Juni 2018

 

„Menagerie“  ist der Titel der neuesten Kunstausstellung der Galerie H22. Hierbei ist allerdings nicht, wie im normalen Sprachgebrauch, die Tierschau eines Zirkus oder Zoos gemeint, sondern im erweiterten Sinne eine Ansammlung von kuriosen Gestalten. Die ausstellenden Künstler setzen sich dabei auf unterschiedliche Art und Weisen mit diesem Thema auseinander.

 

Amador Vallina, bekannt als der schwimmende Estrich, ist nicht nur Maler und Bildhauer, sondern zugleich auch Puppenspieler. Die von ihm entworfenen und gebauten Marionetten zeigen skurrile Charaktere wie heimatlose Außerirdische, selbstvergessene Poeten, hypersensible Phantasietiere, äußerst geheime Spione, hammerharte Muskelmänner, überaus zarte Prinzessinnen, skrupellose Verbrecher, vergeistigte und zerzauste Professoren; allesamt pittoreske Figuren mit starkem Ausdruck und Bühnenpräsenz.

 

Ein weiteres Highlight, der Ausstellung ist die Fotoserie „Zirkus Backstage“ des bekannten Wiesbadener Fotografen Reinhard Berg. Die Fotos nehmen uns unmittelbar mit hinein ins Zirkusleben hinter den Kulissen. Und sie berühren uns durch ungekünstelte Authentizität und Ehrlichkeit. Man spürt, dass der Künstler hier auch Autobiografisches mit verarbeitet: Reinhard Berg hatte bis zum Alter von fünf Jahren, als Sohn eines Hochseilartisten, seine Kindheit im Zirkus Althoff verbracht, und er kommt nun in seinem Spätwerk auf diese Thema zurück.

 

Passend zum Thema stellt Wolfgang Blanke Gemälde in seiner meisterlichen Maltechnik, die ähnlich wie im Impressionismus die Veränderung der Lokalfarbe durch Licht, Schatten und Atmosphäre zum Thema hat, aus.   

Ein weitere Künstler, Peter Bernhard, zeigt hingegen in seiner expressiven Acrylmalerei phantastisch überbordende Bilder von Kreaturen und Tieren aller Art.

 

Ergänzt wird die Ausstellung von Susan Geels Skulpturen. Es sind Büsten weiblicher Figuren mit seltsamen, teils treppenförmigen Aufsätzen auf den Köpfen, die uns vertraut und doch seltsam verfremdet vorkommen.

 

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 „Perspektiven – Die Abenteuer des schwimmenden Estrichs“.

 09. März bis  21.April 2018

 

Der schwimmende Estrich hat Pate gestanden für die nächste Ausstellung der GALERIE H22. Wie der Titel vermuten lässt, widmen sich die Künstler mit bildnerischen Mitteln dem Thema Architektur. Reinhard Berg und Ditta Krebs zeigen Architekturfotografie der etwas anderen Art, Wolfgang Blanke, Julia Bernhard und Amador Vallina nähern sich dem Thema mit Malerei und Susan Geel ergänzt die Ausstellung mit Terrakottaarbeiten.

Ob der Estrich schwimmen kann und ob er abenteuerlich ist? Ob es ihn mit Stolz oder Widerwillen erfüllt, wenn wir über ihn schreiten? Mit normalen Kategorien werden wir niemals sein Wesen erfassen. Daher dürfen wir gespannt sein auf die Ausstellung, in der sich die Künstlerinnen und Künstler mit der Metaphysik der Architektur auseinandersetzen.

 

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„Kunst und Texte“ 

19. Januar bis 3. März 2018 

 

Reinhard Berg, Peter Bernhard, Wolfgang Blanke, Ditta Krebs, Amador Vallina und Angelika Wende

 

Braucht Kunst Texte? Braucht sie Worte? Sind Kunstwerke nicht Informationsträger, die ohne Worte auskommen? Kann ein Text ein Kunstwerk verständlich machen, es erweitern, konterkarieren oder gar zerstören? Hat ein Text die gleiche Kraft wie ein Bild? Gibt es eine einander bedingende Beziehung?

Diese Fragen interessieren die Ausstellungsmacher. Sie experimentieren mit der Gegenüberstellung von Kunst und Texten und wählen Texte zu ihren Werken aus: Prosa und Lyrik, klassische, moderne, eigene und fremde Texte.

Wir freuen uns auf einen spannenden Dialog zwischen Kunst und Text und auf die Lesung:

„Punkt, Punkt, Komma, Strich – Die Kunst über Kunst zu sprechen  ... oder besser nicht?“

Es lesen: Angelika Wende, Malerin, Autorin & Sprecherin und Dirk Arlt, Regisseur & Schauspieler.